Unsere Geschichte

Seit 1983 haben wir Hunde, natürlich Kuvasz. Wir wohnten in Geldrop und wegen unseres Enthusiasmus für den Kuvasz haben wir 1988 mit der Zucht begonnen. Im Jahr 2000 wurde uns der Platz, den wir für unsere Hunde und Würfe hatten, sowohl drinnen als auch draußen im Garten zu eng. In Lommel in Belgien fanden wir eine gute Alternative für unser Reihenhaus in Geldrop. Hier fühlen wir uns seitdem zusammen mit unseren richtig zuhause.

Wie der Kuvasz in unser Leben kam

Nachdem wir zusammengezogen waren musste auch ein Hund kommen. Ein Kaninchen hatten wir bereits. Wir haben uns nicht über Nacht entschieden, sondern erst mal viele Bücher durchstöbert, um herauszufinden, welcher Hund uns gefällt. Es gab eigentlich nur eine Vorbedingung: Er musste groß sein.

Mehrere Rassen kamen auf unsere Liste: der Pyrenäenberghund, der Neufundländer und auch der Kuvasz. Wir sind damals zu verschiedenen Zuchtstätten gucken gegangen, so auch zu einer Kuvasz-Zuchtstätte. Zunächst hatten wir Kontakt zur damaligen Kuvasz-Vereinigung aufgenommen, von der wir die Anschrift des Kuvasz-Zwingers erhielten.

Erstes Kennenlernen

Der Besuch verlief doch etwas anders, als wir erwartet und gehofft hatten. Wir wurden sehr freundlich empfangen, nicht von den Hunden sondern den Menschen. Wir haben dort bestimmt eine oder zwei Stunden gesessen, ohne während der ganzen Zeit einen Hund zu sehen. Das war es, was man uns damals auch über die Rasse Kuvasz erzählte, dass der Kuvasz ein sehr selbstständiger und gewiss kein Schoßhund ist. Er kommt, wann es ihm gefällt, und macht ein wenig das, was er will. Auf der Rückreise haben wir noch schnell über das Erlebte unterhalten mit dem Ergebnis: Das war doch nicht der Hund, den wir im Kopf hatten!

Aber nicht mal einen Tag später ging das Telefon, die Kuvasz-Vereinigung: Ob wir noch an einer Adresse interessiert seien, wo ein Kuvasz steht. Nun ja, dachten wir, lassen wir uns es noch einmal probieren.

Zweites Kennenlernen

Bei der Familie Eijkemans in Einhoven wurden wir ebenfalls wieder sehr freundlich empfangen. Nun aber nicht nur von den Menschen, sondern auch durch eine prächtige Kuvasz-Hündin mit ihrem 4 Monate alten Welpen. Und diese waren die ganze Zeit nicht von uns wegzubringen. Spielen, Schmusen, Kraulen, auf dem Schoß sitzen u.s.w. Das war’s. Das war genau das, was wir uns vorgestellt hatten. Nach langem Reden beschlossen wir Cserka, denn so hieß der Welpe, zu kaufen, was wir niemals bedauert haben.

Anderthalb Jahre danach kam Bjanko vom Wörfengrund dazu. Er entpuppte sich als ein tüchtiger Rüde, groß und imposant aber mit einem goldenen Herz. Ein Jahr später bekamen wir umständehalber noch eine Hündin dazu: Cindi vom Wörfengrund. Auch sie war ein sehr feiner Hund.

Zucht

Und dann kam die Idee, einmal einen Wurf zu machen. Es wurde über alles nachgedacht: Wie fängt man es an, was muss man alles machen oder gerade sein lassen und wie soll der Zwinger heißen. Letztendlich wurde "Barätsägos Bolyhos" gewählt. Im Ungarischen bedeutet Barätsägos "freundlich, freundschaftlich" und Bolyhos "wollig". Cindi wurde die Stammmutter unserer Zuchtstätte.

Unser Zuchtziel ist es, gesunde und saubere Familienhunde zu züchten, die aber trotzdem den typischen Kuvasz-Charakter haben. Das tun wir mit kritischem Blick dadurch, dass wir nach einem Rüden suchen, der in jeder Hinsicht zu unserer Hündin passt. Wir schauen vor allem auf den Charakter und die Gesundheit der Hunde, aber auch auf den Charakter der eventuellen neuen Besitzer. Diese müssen eine gute Portion Geduld haben, um mit einem Kuvasz umgehen zu können. Unsere Welpen werden darum auch immer im häuslichen Kreis geboren und aufgezogen.

Inzwischen sind wir eine gute Anzahl an Jahren weiter und haben bis heute acht Würfe gezüchtet. Auf jeden einzelnen Wurf sind wir gleichermaßen stolz.